Luya Foods: Fermentierte Proteinprodukte aus Okara
Entdecken Sie fermentierte Proteinprodukte aus Okara: Das Berner Start-up Luya Foods setzt auf Upcycling und bietet nachhaltige pflanzliche Alternativen für die Gastronomie.
Das Berner Start-up Luya Foods produziert fermentierte und pflanzenbasierte Alternativen zu herkömmlichen Proteinquellen. Die Hauptzutat ist Okara, ein nährstoffreiches Nebenprodukt der Tofu- oder Sojamilchherstellung, das oft ungenutzt bleibt.
Upcycling gegen Food Waste
Allein in der Schweiz fallen jährlich 2000 Tonnen Okara an, das oft als Biogas, Futtermittel oder Abfall endet. Luya Foods setzt hier an: „Okara ist nicht nur eine nährstoffreiche Zutat, sondern auch in grossen Mengen verfügbar, was uns ermöglicht, mittelfristig im Marktvergleich preislich sehr attraktiv zu sein“, erklärt Co-Founder Flavio Hagenbuch. Durch dieses Upcycling setzt das Unternehmen ein starkes Zeichen gegen Food Waste.
Vorteile für die Gastronomie
Für Küchenverantwortliche und die Gemeinschaftsgastronomie bietet Luya Produkte mit einem ausgewogenen Nährwertprofil, die reich an Proteinen und Ballaststoffen sind. Ein wesentlicher Aspekt für die Zagg-Besucher: Die Produkte haben einen deutlich geringeren Umweltfussabdruck als Rindfleisch. In der Gastronomie ist Luya bereits etabliert und wird beispielsweise in Betrieben wie Tibits oder im Kinderspital Zürich eingesetzt.
Nachhaltigkeit in der Profiküche
Die Kombination aus Fermentation und der Verwertung von Nebenprodukten zeigt, wie Innovation in der Lebensmittelproduktion zur Ressourceneffizienz beitragen kann – ein zukunftsweisendes Beispiel für pflanzliche Proteine in der modernen Küche.