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Story Zagg 2026

«Die Messe war schon früh mehr als eine Produkteschau»

Walter Schmidli, ehemaliger Geschäftführer der Vermo AG im luzernischen Inwil und Aussteller der ersten Stunde, blickt auf vier Jahrzehnte Zagg in Luzern zurück.

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Lautes Stimmengewirr, bewegte Gänge und der Duft kulinarischer Kreationen in den Hallen der Messe Luzern machen eines sofort klar: Es ist Zagg. Mitten im Geschehen ist auch die Vermo AG. Das Luzerner Unternehmen gehört seit Anbeginn zu den treuen Ausstellern. Der ehemalige Vermo-Geschäftsführer Walter Schmidli erinnert sich noch gut an die Premiere: «Unsere erste Teilnahme an der Zagg hatte das primäre Ziel, als Luzerner
Unternehmen noch bekannter zu werden. Es zeigte sich schnell, dass die Zagg eine wichtige Plattform ist, um Produkte, Neuheiten und Dienstleistungen auf einem neuen Level zu präsentieren und Kundenpflege zu führen.»

Innert weniger Durchführungen zur bedeutenden Zentralschweizer Gastronomie- und Hotelleriefachmesse

Schon nach den ersten Austragungen wurde deutlich: Die Zagg war weit mehr als ein weiterer Marketing- oder Absatzkanal. «Die Zagg entwickelte sich innert weniger Durchführungen von einer Produkteschau zur bedeutenden Zentralschweizer Gastronomie- und Hotelleriefachmesse und hat dabei immer wichtige Themenfelder wie Nachhaltigkeit, Technik und Nachwuchsförderung unterstützt», erzählt Walter Schmidli.

Zahlreiche Kunden gewinnen und den bestehenden Kundenstamm pflegen 

Mindestens ebenso prägend war für ihn die besondere Atmosphäre. «Ab 18 Uhr herrschte stets buntes Treiben am Vermo-Stand – das wurde zur regelrechten Tradition», erinnert sich Schmidli schmunzelnd. «Die Kundenpflege stand immer an oberster Stelle. Durch die Zagg und den familiären Charakter der Fachmesse konnten wir zahlreiche Neukunden gewinnen und bestehende Kundenbindungen pflegen. Wir treffen jedes Mal Kunden, Lieferanten und Branchenkollegen, die wir an jeder Zagg wiedersehen. Es ist schön, dass die Zagg diesen Charakterzug über all die Jahre erhalten konnte.» Persönliche Begegnungen bleiben unersetzlich. Beständigkeit bedeutet jedoch nicht Stillstand. Neue Kundenbedürfnisse, digitale Plattformen, die Corona-Pandemie und nicht zuletzt die künstliche Intelligenz haben den Gastronomie- und Hotellerietreffpunkt immer wieder dazu veranlasst, sich weiterzuentwickeln und auf veränderte Anforderungen zu reagieren. 

Der persönliche Austausch ist und bleibt unersetzlich 

Auch wenn Social Media und digitale Kanäle heute einen grossen Stellenwert einnehmen, bleibt für Walter Schmidli der persönliche Austausch unersetzlich: «Echte Gastfreundschaft kann mit KI nie erreicht und ersetzt werden. Dazu braucht es unsere Augen, unsere Gestik und den richtigen Händedruck. Und das ist eine wichtige Eigenschaft von Messen in der heutigen Zeit: Hier erlebt man wahre Gastfreundschaft, kann Produkte ausprobieren und sich persönlich beraten lassen.» 

Wenn die Zagg vom 25. bis 28. Oktober 2026 40 Jahre in Luzern feiert, wird auf vier Jahrzehnt voller Begegnungen und gemeinsamer Erinnerungen zurückgeblickt. Walter Schmidli tut dies mit einem Augenzwinkern: «Wenn wir damals mit heute vergleichen, schmunzeln wir nicht unbedingt über unseren Stand, der sich über die Jahre gewandelt hat, sondern vielmehr über unsere Frisuren von damals und heute.»

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